Hilfestellung zur Rentenschätzung

Hilfestellung zur Rentenschätzung

Hier erhalten Sie wichtige Informationen zu folgenden Feldern:

Daten eingeben und berechnen

Bundesland

Bitte geben Sie hier an, ob Ihr Beschäftigungs- bzw. Tätigkeitsort zurzeit in den alten Bundesländern (= "West") oder in den neuen Bundesländern (= "Ost") liegt.

Versicherungsjahre

Tragen Sie bitte hier die Summe aus zurückgelegten Jahren und zukünftigen Jahren bis zum 65. Lebensjahr ein.

Beispiel: Sie sind 40 Jahre alt und seit dem 20. Lebensjahr berufstätig. Zu den zurückgelegten 20 Jahren kommen noch die nächsten 25 Jahre bis zum 65. Lebensjahr. Daraus ergeben sich insgesamt 45 Versicherungsjahre. Für Renten, die vor bzw. nach dem 65. Lebensjahr beginnen, wird die Anzahl der Versicherungsjahre automatisch verringert bzw. erhöht.

aktuelles monatl. Bruttogehalt

Um ein genaueres Ergebnis zu erhalten, sollten Sie Ihr durchschnittliches Monatseinkommen ermitteln, in dem Sie Ihr monatliches Bruttoeinkommen mit 12 Monaten multiplizieren und mit einem evtl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld addieren. Die Summe daraus teilen Sie bitte durch 12.

Geburtsjahr

Anhand des Geburtsjahres wird die nach dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz maßgebende Regelaltersgrenze ermittelt.

Ergebnisse ansehen und drucken

Regelaltersrente

  • Der Regelaltersrentenbeginn orientiert sich am Geburtsjahr.
  • Anspruch auf die Regelaltersrente besteht nach Erfüllung der Wartezeit von 5 Jahren Beitragszeiten.
  • Die eingegebene Anzahl an Versicherungsjahren wurde um den Zeitraum vom 65. Lebensjahr bis zum Beginn der Regelaltersrente erhöht.
  • Die Bruttorente wird 12 mal im Jahr gezahlt. Sie mindert sich ggf. noch um den Eigenanteil zur Krankenversicherung, den Pflegeversicherungsbeitrag und Steuern.

Altersrente nach Sonderregelung

  • Anspruch auf diese "Altersrente für besonders langjährig Versicherte" besteht nur für diejenigen, die 45 Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherungspflichtige Beschäftigung oder Tätigkeit und/oder Berücksichtigungszeiten (z. B. für Kindererziehung) nachweisen können. Bei einer Eingabe von weniger als 45 Jahren Versicherungszeit wird diese Rentenart nicht ausgewiesen.
  • Bei Vorliegen der Voraussetzungen wird diese Rente trotz der vorzeitigen Beanspruchung gegenüber der Regelaltersgrenze nicht um einen Versorgungsabschlag gemindert.
  • Die Bruttorente wird 12 mal im Jahr gezahlt. Sie mindert sich ggf. noch um den Eigenanteil zur Krankenversicherung, den Pflegeversicherungsbeitrag und Steuern.

Altersrente mit 65

  • Anspruch auf diese "Altersrente für langjährig Versicherte" besteht nach Erfüllung der Wartezeit von 35 Jahren Versicherungszeit.
  • Für das Vorziehen des Altersrentenbeginns sieht der Gesetzgeber einen Versorgungsabschlag vor. Dadurch mindert sich bei Rentenbeginn mit dem 65. Lebensjahr die Rente dauerhaft um 3,6 % für jedes Jahr des Rentenbezugs vor der Regelaltersgrenze, bei einer Regelaltersgrenze von 67 Jahren also um 7,2 %. Der so ermittelte Versorgungsabschlag wurde beim Ergebnis berücksichtigt.
  • Bei einer Eingabe von weniger als 35 Jahren Versicherungszeit wird diese Rentenart nicht ausgewiesen.
  • Die Bruttorente wird 12 mal im Jahr gezahlt. Sie mindert sich ggf. noch um den Eigenanteil zur Krankenversicherung, den Pflegeversicherungsbeitrag und Steuern.

Altersrente mit 63

  • Anspruch auf diese "Altersrente für langjährig Versicherte" besteht nach Erfüllung der Wartezeit von 35 Jahren Versicherungszeit.
  • Für das Vorziehen des Altersrentenbeginns sieht der Gesetzgeber einen Versorgungsabschlag vor. Dadurch mindert sich bei Rentenbeginn mit dem 63. Lebensjahr die Rente dauerhaft um 3,6 % für jedes Jahr des Rentenbezugs vor der Regelaltersgrenze, bei einer Regelaltersgrenze von 67 Jahren also um 14,4 %. Der so ermittelte Versorgungsabschlag wurde beim Ergebnis berücksichtigt.
  • Die eingegebene Anzahl an Versicherungsjahren (bis zum 65. Lebensjahr) wurde um 2 Jahre reduziert.
  • Bei einer Eingabe von weniger als 37 Jahren Versicherungszeit wird diese Rentenart nicht ausgewiesen.
  • Die Bruttorente wird 12 mal im Jahr gezahlt. Sie mindert sich ggf. noch um den Eigenanteil zur Krankenversicherung, den Pflegeversicherungsbeitrag und Steuern.

Erwerbsminderungsrente voll

  • Der Anspruch auf Erwerbsminderungsrente hängt unter anderem von versicherungsrechtlichen Voraussetzungen (z. B. 5 Jahre Wartezeit) ab.
  • Die volle Erwerbsminderungsrente erhalten Versicherte, die keine 3 Stunden täglich erwerbstätig sein können.
  • Bei Erwerbsminderungsrenten wird eine Zurechnungszeit bis zum 62. Lebensjahr und 3 Monaten berücksichtigt. Die eingegebene Anzahl an Versicherungsjahren (bis zum 65. Lebensjahr) wurde deshalb um 2 Jahre und 9 Monate reduziert.
  • Die Rente ist um den - für vor dem 61. Lebensjahr erstmals bezogene Erwerbsminderungsrenten vorgesehenen - Versorgungsabschlag in Höhe von 10,8 % reduziert.
  • Die Bruttorente wird 12 mal im Jahr gezahlt. Sie mindert sich ggf. noch um den Eigenanteil zur Krankenversicherung, den Pflegeversicherungsbeitrag und Steuern.

Erwerbsminderungsrente halb

  • Der Anspruch auf Erwerbsminderungsrente hängt unter anderem von versicherungsrechtlichen Voraussetzungen (z. B. 5 Jahre Wartezeit) ab.
  • Die teilweise (halbe) Erwerbsminderungsrente erhalten Versicherte, die zwischen 3 und 6 Stunden täglich erwerbstätig sein können.
  • Bei Erwerbsminderungsrenten wird eine Zurechnungszeit bis zum 62. Lebensjahr und 3 Monaten berücksichtigt. Die eingegebene Anzahl an Versicherungsjahren (bis zum 65. Lebensjahr) wurde deshalb um 2 Jahre und 9 Monate reduziert.
  • Die Rente ist um den - für vor dem 61. Lebensjahr erstmals bezogene Erwerbsminderungsrenten vorgesehenen - Versorgungsabschlag in Höhe von 10,8 % reduziert.
  • Die Bruttorente wird 12 mal im Jahr gezahlt. Sie mindert sich ggf. noch um den Eigenanteil zur Krankenversicherung, den Pflegeversicherungsbeitrag und Steuern.

Große Witwenrente

  • Der Anspruch auf Hinterbliebenenrente hängt unter anderem von versicherungsrechtlichen Voraussetzungen (z. B. 5 Jahre Wartezeit) ab.
  • Voraussetzung für die "große" Witwenrente:
    • Die Witwe/der Witwer hat (bei Tod in 2018) das 45. Lebensjahr und 7 Monate vollendet oder
    • die Witwe/der Witwer ist erwerbsgemindert oder
    • die Witwe/der Witwer erzieht ein minderjähriges oder behindertes Kind
  • Anspruch auf eine höhere Rente nach altem Rentenrecht (60 % anstatt 55 %) besteht, wenn
    • die Ehe vor dem 1.1.2002 geschlossen wurde und
    • einer der beiden Ehepartner vor dem 2.1.1962 geboren ist.
  • Bei Hinterbliebenenrenten wird eine Zurechnungszeit bis zum 62. Lebensjahr und 3 Monaten berücksichtigt. Die eingegebene Anzahl an Versicherungsjahren (bis zum 65. Lebensjahr) wurde deshalb um 2 Jahre und 9 Monate reduziert.
  • Die Rente ist um den - für vor dem 61. Lebensjahr erstmals bezogene Hinterbliebenen-renten vorgesehenen - Versorgungsabschlag in Höhe von 10,8 % reduziert.
  • Die Bruttorente wird 12 mal im Jahr gezahlt. Sie mindert sich ggf. noch um den Eigenanteil zur Krankenversicherung, den Pflegeversicherungsbeitrag und Steuern.
  • Auf die Witwen-/Witwerrente wird eigenes Einkommen der Witwe/des Witwers angerechnet. Dadurch kann sich die Rentenzahlung reduzieren oder auch ganz ruhen.

Kleine Witwenrente

  • Der Anspruch auf Hinterbliebenenrente hängt unter anderem von versicherungsrechtlichen Voraussetzungen (z. B. 5 Jahre Wartezeit) ab.
  • Werden die Voraussetzungen der großen Witwenrente nicht erfüllt (siehe " Große Witwenrente"), besteht Anspruch auf die kleine Witwenrente.
  • Die kleine Witwenrente wird nur für die Dauer von 2 Jahren gezahlt.
  • Anspruch auf eine höhere und unbefristete Rente nach altem Rentenrecht besteht, wenn
    • die Ehe vor dem 1.1.2002 geschlossen wurde und
    • einer der beiden Ehepartner vor dem 2.1.1962 geboren ist.
  • Bei Hinterbliebenenrenten wird eine Zurechnungszeit bis zum 62. Lebensjahr und 3 Monaten berücksichtigt. Die eingegebene Anzahl an Versicherungsjahren (bis zum 65. Lebensjahr) wurde deshalb um 2 Jahre und 9 Monate reduziert.
  • Die Rente ist um den - für vor dem 61. Lebensjahr erstmals bezogene Hinterbliebenenrenten vorgesehenen - Versorgungsabschlag in Höhe von 10,8 % reduziert.
  • Die Bruttorente wird 12 mal im Jahr gezahlt. Sie mindert sich ggf. noch um den Eigenanteil zur Krankenversicherung, den Pflegeversicherungsbeitrag und Steuern.
  • Auf die Witwen-/Witwerrente wird eigenes Einkommen der Witwe/des Witwers angerechnet. Dadurch kann sich die Rentenzahlung reduzieren oder auch ganz ruhen.